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Social Media needs consolidation

So let’s assume for a moment you found that incredibul useful/interesting article on this niche blog. You want to share it with other people like you; because that’s what makes Social Media so great.

A couple of years ago you would have likely ended up with mailing the link. But nowadays, in our fancy little Web 2.0-World?

I have to decide if I

  1. share the article on my prefered Social Network like facebook,
  2. share it and/or like it and/or type an additional note with Google Reader,
  3. post it to news sites like reddit or digg,
  4. link and/or like and/or comment it on meta sites like Friendfeed,
  5. bookmark it on services like delicious,
  6. blog about it (let us count hosted services like Tumblr and the much hyped posterous as blogging),
  7. tweet it public and/or send Direct Messages (of course with a canoncial short URL) and/or retweet the authors tweet about his article and/or favorize …

See? Alone Twitter has up to four options. And the list grows and grows with every shiny new web service that establishes his own sharing-ecosystem.

Maybe it’s just a problem for me, but how to draw a border at this point? Who listens on what service? Which one stays etc. etc. Duplicating content to all services could be one answer, but a very bad one in my opinion.

Here’s my prediction: We are at the climax for new web applications in that specific section. Consolidation will come. The one that suffers most will be the individual blog. Comments and feedback marching away to places where the crowd is.

At the end of the day, I catch myself at mailing the important articles nonetheless.

Filed in english blog social web meta

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Geschäftsmodelle

Der Herr Göldi hat angefangen, die Reaktionen kamen prompt und jetzt mein Beitrag zur Diskussion “Geschäftsmodelle im Web 2.0”.
Erst einmal ein großes Lob an das doch recht neu zusammengewürfelte Team von netzwertig.com. Hier wird gerade ein Pendant zu US-Bloggrößen wie Techcrunch oder ReadWriteWeb geschaffen. Sehr schön.

Aus dem Artikel wollte ich mir eine Teilaussage herauspicken:
“Mit Werbung alleine lässt sich kein langlebiges Geschäftsmodell praktizieren.”

Ok. So lange es um die “klassische” Bannerwerbung geht, bin ich voll auf einer Linie mit der vorherrschenden Meinung. Nervende Anzeigenblöcke werden mittlerweile geübt von den Lesern ausgeblendet (entweder unterbewusst oder durch entsprechende Tools). Deswegen ist auch dieser Blog werbefrei.
Ich war selbst eine Zeit lang bei affili.net (einem großen deutschen Werbevermittler) angemeldet. Hier mal eine kurze Erklärung wie so etwas aussieht:

  • Ich bewerbe mich mit meiner Webseite bei einem Partnerprogramm, sei es in diesem Falle ebay.
  • Wenn auf meiner Seite keine anstößigen Inhalte zu finden sind, werde ich in der Regel zugelassen ebay zu bewerben.
  • D.h. ebay stellt mir Anzeigenbanner, Textlinks für Mails, Suchboxen bis hin zu Flashwerbung bereit, die ich nur noch in meine homepage kopieren muss.
  • Jeder Besucher, der auf einen dieser Links klickt, landet bei ebay und bekommt ein Cookie gesetzt indem ich als sog. Referer stehe.
  • Beim Pay-per-Click reicht dies schon aus damit ich eine Gutschrift bekomme (eben pro Klick sagen wir 7 Cent); bei Pay-per-Lead muss noch eine Anmeldung stattfinden; bei einem Pay-Per-Sale noch ein Kauf.
Und diese Vergütungsmodelle sind sehr wichtig, da sie einen großen Unterschied zu anderen Medien dastellen. Während im Radio / Fernsehen Zeit oder in der Tageszeitung / Magazin Platz gebucht wird, der steigernde Produktverkäufe nach sich ziehen kann oder auch nicht, wird im Internet (meistens) nur nach tatsächlichem Erfolg bezahlt. (Für Großkunden gibt es natürlich Ausnahmen.)

Das läuft bei den etwa 95% aller im Web befindlichen Pages dann etwa darauf hinaus, dass die ganze Seite vollgekleistert wird mit Bannern, die reale Einnahme aber asymptotisch Richtung Null verläuft.

Nach dem ganzen Vorgeplänkle nun zu meiner These:
Gerade diese neuen Vergütungsmodelle sind noch nicht bei Werbetreibenden angekommen und könnten viel effektiver genutzt werden.

Mal ein - zugebenermaßen bewusst schockierend ausgewähltes - Anwendungsszenario:

Ich nehme besagten Textlink von ebay und rufe ihn auf meinem Blog in einem 1 Pixel x 1 Pixel großen IFrame (Pfui!) auf.

Das verstößt zwar schon gegen die AGB des Partnerprogramms aber es geht hier ums Prinzip!

Jeder Besucher meiner Seite lädt nun automatisch ohne das er es im ersten Moment merkt die ebay-Seite über meinen Link im Hintergrund.

Zu den Ladezeiten: Eingebettete Frames werden erst geladen, wenn der vordergründige Inhalt dargestellt ist; außerdem leben wir doch in Zeiten von DSL.

Für den User kommt es also nirgends zu einer Konfrontation mit Werbung.

Sollte er jetzt in den nächsten 30 Tagen (oder wann auch immer das Cookie verfällt) einen Kauf bei ebay tätigen, gibts für mich eine Provision.

Für einen Soforkauf gabs zu meinen Zeiten 25 Cent. Das ist jetzt für sich genommen nicht gerade der Bringer, aber bekanntlich machts die Summe. Und wer von meinen Lesern hat den letzten Monat nichts bei ebay oder Amazon bestellt?

Und das ganze muss wirklich nicht den Grauzonencharakter eines IFrame besitzen. Viele Benutzer von sog. Startportalen (z.B. Pageflakes, iGoogle) sehen es geradezu als Service, dass Ihnen ein Suchfeld für diverse Shopping-Dienste sofort bereitsteht

Oder hat schon mal irgendjemand die Firefox-Suchbar rechts oben als Werbung interpretiert? Laut Wikipedia hat die geehrte Mozilla Foundation jedenfalls 2006 damit Einnahmen von 61,5 Millionen $ einsgespielt. Damit könnte man den gesamten deutschen Start-Up Markt aufkaufen.

Wie ich auf Neunetz.com irgendwo in den Kommentaren schon schrieb, wäre es z.B. auch kein Ding der Unmöglichkeit dem User auf Facebook seine Amazon-Wishlist einbinden zu lassen und auf der Profilseite mit Werbelinks anzuzeigen.
Der Knackpunkt ist der, dass der Benutzer auf den Link klickt, egal ob dieser einen Referer-Hinweis beinhaltet oder nicht.

Natürlich muss man auf der anderen Seite die Nutzer darüber informieren, dass teilweise Links Werbung enthalten und ihr Datenschutz damit zumindest angekratzt wird.
But trust me, die Entscheidung ob er sich den unsichtbaren Layer gefallen lässt, oder lieber einen monatlichen Beitrag für sein Social Networking blecht (irgendwer muss am Ende zahlen) ist bereits gefallen.

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