You just made it to the most underground blog in the whole internet.
My name's Andreas, a web-geek working @ T-Mobile Germany.
Enjoy your day.
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Ich muss an dieser Stelle doch nochmal etwas über Tumblr loswerden. Das Verständnis der Szene (und teilweise auch das Selbstverständnis der tumbler) stempelt die Geschichte als einfach nutzbare “Linkschleuder” ab.
Natürlich lässt sich Tumblr so benutzen; es ist, wie zweinull.cc schon bemerkt, aber längst kein Microblogging mehr. Eine Zeichenbegrenzung wie bei Twitter gibt es nicht und vollwertige Postings mit (fast) allen Optionen die ein Blog besitzt sind schnell erstellt (wie dieser Eintrag hoffentlich zeigt).
Auch würde ich bei Tumblelogs nicht von einer beschnittenen oder zurecht gestutzen Blogvariante sprechen:

Wie ich schon in dem Kommentar schrieb ist für die Verständnisweise des “tumblens” die Reblog-Funktion (man kann Einträge eines anderen Tumblrs mit 2 Mausklicks duplizieren) sehr wichtig. Einerseits wird dadurch die fehlende Kommentarfunktion kompensiert. Andererseits darf man sich das ganze ruhig als Social Network vorstellen, dass einem kostenlos mitgegeben wird.
Jeder sieht in seinem Dashboard wer wen wie oft “gerebloggt” hat. So entstehen - verdammt schnell im Gegensatz zu einem WP-Blog - Verbindungen zu Usern die ähnlichen Inhalt verbreiten. Der wichtigste Grund für mich nicht auf eine selbstgehostete Lösung umzusteigen. Wenn sie es jetzt noch schaffen das Radar wiederzubeleben…
Ein Feature muss ich noch hervorheben, dann ist Schluss mit der Lobeshymne ;-). Den einfachen Import eines offenen Standards für den Austausch von Inhalten: RSS. Für jeden Web2.0-Service gehört das quasi zur Grundausstattung. So lässt sich mit Tumblr auch die recht neue Idee eines Lifestreams abdecken.
Über die Schwächen Verbesserungsvorschläge (ja stell sich einer vor) reden wir das nächste mal …