web-mastered

Kudos!

You just made it to the most underground blog in the whole internet.

My name's Andreas, web-geek working @ T-Mobile Germany.

Enjoy your day.

Social Media needs consolidation

So let’s assume for a moment you found that incredibul useful/interesting article on this niche blog. You want to share it with other people like you; because that’s what makes Social Media so great.

A couple of years ago you would have likely ended up with mailing the link. But nowadays, in our fancy little Web 2.0-World?

I have to decide if I

  1. share the article on my prefered Social Network like facebook,
  2. share it and/or like it and/or type an additional note with Google Reader,
  3. post it to news sites like reddit or digg,
  4. link and/or like and/or comment it on meta sites like Friendfeed,
  5. bookmark it on services like delicious,
  6. blog about it (let us count hosted services like Tumblr and the much hyped posterous as blogging),
  7. tweet it public and/or send Direct Messages (of course with a canoncial short URL) and/or retweet the authors tweet about his article and/or favorize …

See? Alone Twitter has up to four options. And the list grows and grows with every shiny new web service that establishes his own sharing-ecosystem.

Maybe it’s just a problem for me, but how to draw a border at this point? Who listens on what service? Which one stays etc. etc. Duplicating content to all services could be one answer, but a very bad one in my opinion.

Here’s my prediction: We are at the climax for new web applications in that specific section. Consolidation will come. The one that suffers most will be the individual blog. Comments and feedback marching away to places where the crowd is.

At the end of the day, I catch myself at mailing the important articles nonetheless.

Boffin - Last.fm füllt die nächste Lücke

Seit nunmehr drei Wochen benutze ich Boffin anstatt des Last.fm Web Radios. Das Zwischenfazit: Eine faszinierende Applikation, die geschickt die Vorteile des Internets und der eigenen Festplatte vereint.

Nun was genau ist nun eigentlich Boffin? Boffin ist ein kleiner Musikplayer, der die Last.fm Funktionalität auf die offline vorgehaltenen Audiodateien überträgt.

Auf der entsprechenden Forenseite finden sich Downloadlinks für jedes Betriebssystem.
Während Mac und Linux-Nutzer noch mit der Version 0.0.4 vorrecht nehmen müssen, existiert für Windows bereits 0.0.7. Im Zuge der Installation werden die Last.fm Accountdaten, sowie der Speicherort der PC-Musikbibliothek abgefragt.

Nach einem (wirklich) wunderschön anzusehenden Scanning-Bildschirm - während dem die lokale Musik indiziert und mit den Last.fm Metadaten verknüpft wird - erscheint die individuelle “Genre-Cloud”.
Boffin Player Ähnliches kannte ich bisher nur von einem Songbird-Addon. Allerdings greift dieses für die Anzeige auf den in den ID3-Tags gespeicherten Genre-Wert zurück. (Durch die gescrobbelten Datenmengen im Zusammenspiel mit Data Mining-Verfahren auf der Serverseite dürfte im Normalfall der von Last.fm getätigte Genre-Vorschlag objektiver sein.)

Mit einem Klick auf einen oder mehrere Tags werden diese angewählt und mit Play fängt das Radio an zu spielen. Die Ergebnisse waren in meinem Fall beeindruckend. Die Selektion der Songs ist fast besser als erwartet. Gleichzeitig entfällt das bandbreitenintensive Streaming der Titel über das Internet.
Nimmt man diesen Umstand zusammen mit der kürzlichen Mitteilung, dass nur noch ausgewählte Länder in den Genuss des Web players kommen, könnte man in der Wiederentdeckung des Desktops sogar eine neue strategische Marktrichtung von Last.fm/CBS vermuten.

Noch zeigt sich Boffin sehr funktionsarm - eben eine technische Demonstration des Möglichen. Alleine für die Funktion des Scrobbelns muss parallel der offizielle Windows-Client laufen.

Der Entwicklungsstand ist (wie die Versionsnummern bereits vermuten lassen) noch weit von Produktionsreife entfernt. So bekomme ich nach wie vor alle 2-3 Titel einen Fehlerbildschirm, der weggeklickt werden muss, bevor es weitergehen kann. Andere Nutzer berichten im Forum von schwerwiegenderen Problemen.

Im Moment hilft der Player Usern, die in ihrer historisch gewachsenen Musiksammlung den “Wald vor lauter Bäumen” nicht mehr sehen. Für Hörer, deren Bibliothek aus nur wenigen Alben besteht oder die die vorhandene Musik bereits auswendig können, bleibt der Nutzen beschränkt.

Größter Kritikpunkt ist meiner Ansicht nach zudem, dass der Prozess der “Music Discovery” wegfällt. Der Reiz über Empfehlungen der Musikdatenbank neue Interpreten kennen zu lernen, hat mich seinerzeit zu Last.fm hingezogen. Für eine zukünftige Version könnte ich mir z.B. einen Schieberegler vorstellen, der einen gewählten Prozentsatz an “frischer” Musik dazu mischt.

Festivalplaylist 2009

Nach einigen hitzigen Diskussionen (und der Tatsache, dass Rock am Ring seit Sonntag ausverkauft ist) haben wir im Freundeskreis dazu entschieden, uns dieses Jahr in Neuhausen ob Eck beschallen zu lassen.
Und weil wir es können, gibt es hier - quasi als digitale Dividende von mir - eine inoffizielle Southside-Playlist für Spotify zum Vorbereiten auf das Wochenende.

Hymns of Southside 2009

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